Wissen
Bevor wir anfangen: Ich weiß, dass sich bei dem Wort „Steinheilkunde“ manchem die Fußnägel hochrollen. Das kann ich verstehen – ich stehe da selbst nicht unkritisch zu.
Was ich nicht tue: Ich behaupte nichts. Ich verspreche nichts. Ich verkaufe keine Heilung und keine Erleuchtung. Steine sind Geologie – chemische Zusammensetzungen, Kristallstrukturen, physikalische Eigenschaften.
Was Menschen über Jahrtausende an Wirkungen beobachtet und überliefert haben, nehme ich ernst – ohne es zum Dogma zu machen. Meine Einladung ist einfach: Probier es aus.
Schlimmstenfalls passiert gar nichts – und du hast ein schönes Stück Natur an deiner Wand. Das wäre auch nicht das Schlechteste.
Ich bin nicht zur Steinheilkunde gekommen, weil ich die Steine nur schön fand. Ich bin dazu gekommen, weil ich gelesen habe, wie Steine gefälscht werden.
Gefärbter Magnesit, der als Türkis verkauft wird. Steine, die gebrannt werden, um ihre Farbe zu verändern. Steine, die geölt werden, damit sie edler aussehen. Eine ganze Industrie, die aus einem Naturprodukt etwas macht, das es eigentlich nicht mehr ist – und das als echt verkauft.
Das hat mich fasziniert. Und ehrlich gesagt auch wütend gemacht. Weil es bedeutet, dass viele Menschen glauben, sie hätten einen bestimmten Stein in der Hand – und in Wirklichkeit haben sie etwas ganz anderes. Etwas, das vielleicht schön aussieht, aber nicht das ist, wofür sie bezahlt haben.
Und dann wurde ich neugierig. Ich wollte wissen: Was macht die Faszination für Steine wirklich aus? Was steckt in ihnen – mineralogisch, chemisch, energetisch? Was können sie tatsächlich? Und vor allem: Wer weiß das, und woher?
Diese Fragen haben mich zur Ausbildung geführt. Und die Ausbildung hat mich zu einem Wissen gebracht, das ich seitdem nicht mehr missen möchte.
Mehr über meinen persönlichen Weg zur Steinheilkunde erfährst du auf der → Über mich-Seite.
„Ich wollte nicht glauben. Ich wollte verstehen."
Michael Gienger (1964–2014) war Mineraloge, Heilpraktiker und der bedeutendste deutschsprachige Forscher auf dem Gebiet der Steinheilkunde. Er hat nicht einfach überliefertes Wissen weitergegeben – er hat es geprüft, dokumentiert und in ein nachvollziehbares System gebracht.
Was ihn von anderen unterschied: Er wollte nicht glauben. Er wollte verstehen. Jahrzehntelang hat er Steinanwendungen dokumentiert, ausgewertet und beschrieben – immer mit dem Anspruch, dass Wirkungen nachvollziehbar und wiederholbar sein müssen.
Sein System verbindet die mineralogischen Eigenschaften eines Steins – chemische Zusammensetzung, Kristallstruktur, Farbe – mit seinen beobachteten Wirkungen auf Körper, Geist und Seele. Das macht es möglich, auch Steine zu beschreiben zu denen es noch keine lange Überlieferung gibt.
Und er hat immer betont: Steinheilkunde ist komplementär. Sie ergänzt – sie ersetzt keine medizinische Behandlung. Diese Haltung teile ich.

Alle Edelsteine für meine Raumhüter beziehe ich von Marco Schreier Mineralien in Ludwigsburg – dem Ort meiner Ausbildung. Das ist kein Zufall, und es ist keine Selbstverständlichkeit.
Die Mineralienbranche ist komplex. Steine durchlaufen oft viele Hände, bevor sie bei uns landen. Herkunftsorte werden verschleiert, Behandlungen nicht kommuniziert, Fälschungen als Originale verkauft. Wer ehrlich ist in dieser Branche, fällt auf – im besten Sinn.
Marco Schreier ist seit über 30 Jahren persönlich vor Ort. Er besucht Minen, kennt seine Partner in aller Welt, ist in engem Kontakt zu den Menschen die die Steine gewinnen. Er kann nicht für jede Mine garantieren – das wäre unehrlich. Aber er verfolgt seine Produkte so weit zurück wie es geht, und er gibt transparent an was er weiß und was nicht.
Was mich besonders überzeugt: Marco Schreier ist Mitglied im Fair Trade Minerals & Gems e.V. – einem Verein, den Michael Gienger selbst ins Leben gerufen hat. Der Verein unterstützt Kleinbergbau und die Ausbildung von Menschen in weniger entwickelten Ländern. Auf Hausmessen wurden bisher über 50.000 Euro gesammelt. Das ist keine Marketingaussage – das ist Haltung.
Offensichtlich umweltschädliche Produkte wie Koralle oder Elfenbein sucht man bei Marco Schreier vergeblich. Das war für mich von Anfang an ein wichtiges Zeichen.
Ich weiß woher kommt, was in meinen Raumhütern verarbeitet wird. Das ist mir wichtig.
Die Steine
Das ist bei weitem keine vollständige Liste. Es sind Steine, die ich häufig verwende – und die ich super gerne verarbeite.
Wärme · Schutz · Lebensfreude
Bernstein ist kein Stein – er ist fossiles Baumharz, Millionen Jahre alt. Diese organische Herkunft macht ihn energetisch einzigartig: Er wärmt, schützt auf natürliche Weise und stärkt die Lebensfreude. Wichtig zu wissen: Echter Bernstein ist teuer – auf dem Markt kursieren viele Fälschungen aus Kunstharz oder Glas. Meinen Bernstein beziehe ich von Marco Schreier. Ich weiß was ich bekomme.
Reinheit · Verstärker · Ich bin
Bergkristall ist einer der reinsten Steine – und der vielseitigste. Er hat keine starke eigene Wirkungsrichtung, dafür verstärkt er jeden anderen Stein mit dem er kombiniert wird. Ein Amethyst wirkt neben Bergkristall tiefer, ein Citrin leuchtet heller. Deshalb findet er sich in fast jedem meiner Raumhüter – als stiller Verstärker im Hintergrund.
Ordnung · Konzentration · Struktur
Fluorit ist der Stein den ich empfehle wenn zu viele Gedanken gleichzeitig kreisen. Er bringt Struktur in Chaos, fördert Konzentration und hilft dabei, Wesentliches von Unwesentlichem zu trennen. Seine Farben – von klarem Grün bis tiefem Violett – entstehen durch natürliche Einschlüsse während der Kristallisation. Jeder Fluorit ist dadurch ein Unikat.
Kraft · Halt · Erdung
Hämatit ist der schwerste Stein den ich verwende – sein hoher Eisengehalt ist spürbar. Er erdet auf eine Art, die ich bei keinem anderen Stein in dieser Intensität kenne. Wenn ein Raum Stabilität braucht, wenn Menschen dort ankommen und sich sammeln sollen – dann gehört Hämatit hinein. Er gibt Halt, wenn alles wackelt.
Herzensweg · Liebe · Sanftheit
Rosenquarz ist der Stein der Sanftheit – nicht der romantischen Kitschvorstellung davon, sondern der echten. Er öffnet den Herzbereich, fördert Mitgefühl und erinnert daran, dass Verbundenheit mit anderen immer bei der Verbundenheit mit sich selbst beginnt. Er passt in Räume die weich und einladend sein sollen – Schlafzimmer, Wohnräume, Orte der Begegnung.
Wahrheit · Stimme · Selbsttreue
Sodalith macht den Kopf frei. Er fördert klares Denken, stärkt den Selbstausdruck und hilft dabei, die eigene innere Stimme zu hören – und ihr zu vertrauen. Er gehört in Räume in denen Klarheit gefragt ist: Arbeitszimmer, Beratungsräume, Orte für ehrliche Gespräche.
Was sie kann
Was sie nicht kann
Du weißt jetzt was Steine können – und auch, was sie nicht können. Du weißt woher meine Steine kommen und warum ich sie wähle, wie ich sie wähle.
Jetzt schau dir die Raumhüter an. Oder frag mich direkt – ich helfe dir den richtigen zu finden.